Kräuterpotpourri für die gute Küche

So richtig Lust auf das aromatische Grün! Frische Kräuter geben vielen Gerichten erst den letzten Kick. Ihr tolles Aroma und die wertvollen Inhaltsstoffe machen Kräuter zu unverzichtbaren Zutaten in der Küche.

Voila! - Der Kräutergarten!

2 Kollegen machten sich auf den Weg in die Gärtnerei. Sie besorgten frische, junge Kräuter mit dem Ziel die Mittagesküche für das ebm-papst Team in Zukunft gesund zu verfeinern.

Gemeinsam wurde voller Eifer eingekauft, umgetopft und dekoriert und das Ergebnis konnte sich blicken lassen. Ein kleiner, feiner, würziger Kräutergarten entstand, welcher die Blicke auch von Leon auf sich zog.

1. So wachsen und gedeihen Kräuter – Pflegetipps

Tipp 1: Gießen nach Maß

Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Oregano oder Thymian vertragen Trockenheit ausgesprochen gut, daher braucht man sie nur in Maßen zu gießen. Kräuter mit großen saftigen Blättern, wie Basilikum, Petersilie und Schnittlauch verdunsten an heißen Sommertagen mehr und sind dann für einen kräftigen Schluck Wasser dankbar. Gießen sollte man Kräuter, soweit möglich, mit weichem Regenwasser oder abgestandenem Leitungswasser, bei dem sich der Kalk bereits abgesetzt hat.

Tipp 2: Fleißige Ernte - schönes Wachstum

Je fleißiger man erntet, desto schöner entwickeln sich Küchenkräuter. Während man beim Rosmarin und Thymian ganze Äste erntet, sollte man beim Basilikum und der Petersilie die oberen Blatttriebe und keine einzelnen Blätter abknicken. Dadurch können die Pflanzen besser in die Breite wachsen. In der Regel gilt also: Je regelmäßiger geerntet wird, desto besser wachsen Kräuter, denn der Schnitt regt den Neuaustrieb an.

Noch ein Tipp: Schnittlauch bleibt aromatisch und fällt nicht zusammen, wenn er oft geschnitten wird. Aber Schnittlauch sollte nicht komplett abgeschnitten werden, das erschöpft die Pflanze und schädigt die Zwiebel.

Tipp 3: Verwendung der frischen Kräuter in der Küche

Hat man die Kräuter erstmal geerntet, müssen sie möglichst schnell in der Küche zum Einsatz kommen, denn ihre ätherischen Öle verflüchtigen sich relativ schnell und mit ihnen auch das Aroma der würzigen Pflanzen. Wichtig bei der Zubereitung der meisten Kräuter ist, dass sie nicht zu früh und nicht zu heiß verarbeitet werden.

Tipp 4: Trocknen oder einfrieren

Schnittlauch, Estragon, Petersilie, Dill, Kerbel und Koriander können frisch gehackt auch in Eiswürfel portioniert und anschließend eingefroren werden. Alle Kräuter können auch getrocknet werden - circa zwei Wochen lang. Anschließend am besten in verschließbare Gläser füllen. Vor direktem Sonnenlicht geschützt sind sie circa sechs Monate haltbar. Kräuter wie Lorbeer, Fenchel, Rosmarin oder Thymian können als Bündel hängend trocknen. Dabei sollte man auf einen luftigen, trockenen Platz achten. Sobald die Blätter rascheln, sind sie trocken und können verschlossen aufbewahrt werden.

Manuel Klein

Tipp 5: Einlegen von Kräutern

In Essig oder Öl eingelegt sind Kräuter fast unbegrenzt haltbar, wenn sie kühl und dunkel aufbewahrt werden und die Zutaten einwandfreie Qualität haben.

Tipp 6: Kräuter als Öl, Pesto oder Salz

Eine weitere Variante, Kräuter haltbar zu machen, ist die Herstellung von frischem Pesto, Gewürzöl oder Gewürzsalz. Ein selbstgemachtes Kräuterpesto hält sich gut verschlossen und gekühlt mehrere Wochen. Genauso ein Kräuteröl. Dieses muss allerdings erst zwei Wochen in einem dunklen Raum durchziehen, bis es seine ganzen Aromen voll entfaltet. Kräutersalz ist besonders einfach herzustellen und hält sich ebenfalls mehrere Wochen.

Leichter Schnittlauchaufstrich auf Schwarzbrot

Bettina Türk

Rezept von Bettina Türk:

Unkomplizierte und schnelle Zubereitung, es schmeckt lecker, ist gesund und auch immer beliebt bei „Spontanem Besuch“ sowie eine Möglichkeit die Mahlzeit und den Teller hübsch mit Schnittlauchröllchen zu dekorieren. Und so wird es gemacht: Einfach ¼ Rahm und ¼ Quark mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und 1 Bund Schnittlauchröllchen abmischen und voila – fertig!