Zeit zum Umdenken

Der Verbrauch an Strom, Wasser und Wärme am Arbeitsplatz sowie im Privathaushalt wird stark durch das Nutzverhalten jeder einzelnen Person beeinflusst.

Vortragender Michael Grasböck

Leider wird dabei von vielen Menschen der Bedarf an Energie zu wenig hinterfragt und vergessen.Darum mal zum Nachdenken:

Stromverbraucher wie Elektrogeräte im Büro und Haushalt, z.B. Computer, Drucker, Geschirrspüler, Waschmaschine oder Fernseher, ebenso Energieverbraucher wie Beleuchtung und Heizung sind selbstverständlich für uns geworden. Wer entbehrt heute sein Auto noch? Jeder möchte in den Urlaub fliegen und das so billig wie möglich. Skifahren, dafür werden Wälder abgeholzt, um neue Pisten zu schaffen, etc...

Die Konsequenzen dieser Entwicklung spüren wir bereits auf unserem ganzen Planeten: Dürreperioden, Überflutungen und mehr Wetterkapriolen. Die negativen Auswirkungen unserer Ausbeutung werden immer fataler. Sie betreffen uns alle!

„Weniger CO2 ist mehr Umweltschutz“

Team ebm-papst

Genau dort setzte am 5. Juni zum 2. Mal der Energiemanagementtag an, mit dem forcierenden Ziel die Gedanken von ressourcensparendem Handeln in jedem Bereich zu verstetigen und ebenso die GreenTech-Philosophie von ebm-papst weiter verstärkt ins Umfeld hinauszutragen und aufzuzeigen.

Mit einer sehr ausdrucksstarken Präsentation leitete Projektingenieur Michael Grasböck seinen Vortrag mit der Fragestellung „Warum GreenTech“ ein und erörterte wiederholt die Philosophie von ebm-papst anhand des Argumentationskreises.

Danach wurden dem Team aktuelle Fakten und Ergebnisse unter Anwendung von Analysen und Vergleichen in einem beeindruckenden Überblick über die verschiedenen Einsparungsmöglichkeiten des täglichen Energieverbrauches in unserem so ganz selbstverständlichen Leben nahegebracht.

Eine Kernfrage davon lautete: „Welcher Bereich im Haushalt braucht die meiste Energie - Ist etwa der Kühlschrank der größte Energiefresser, die Beleuchtung oder der Stand-By-Betrieb der Elektrogeräte?“ So mancher schätzte seinen eigenen Energieverbrauch im Haushalt falsch ein. Die aufklärende Antwort überraschte das ganze Team, denn der größte Stromfresser steht gar nicht in der Wohnung selbst, sondern im Keller in Gestalt einer veralteten Heizungsanlage.

Das ist Tatsache - den größten Anteil an Nebenkosten verursachen Heizkosten mit 62 %. Diese Bewusstmachung sorgte für großes Erstaunen und Nachdenken und führte zu spannenden Diskussionen.

Nichtsdestotrotz, jeder kann diesen Umstand ändern. Durch fachgerechtes Modernisieren der Heizungsanlage sowie richtiges Heizen und Lüften ist nicht nur das Einsparungspotential an Energie enorm, sondern im Ergebnis amortisiert sich diese momentan höhere Investition und spart zukünftig effektiv Geld.

Energieverteilung im Haushalt

Auch nicht unbedenklich ist der Verkehrsbereich. Hier wird mit einem Anteil von beträchtlichen 31% ebenso sinnlos viel Energie vergeudet. Dass auch an dieser Stelle dringend Handlungsbedarf mehr als notwendig ist, darf nicht außer Acht gelassen werden, denn Umweltschutz ist die Gesamtheit aller Maßnahmen.

Umweltschutz beginnt bei jedem Einzelnen!

Diese interessante Aufklärung und perfekte Mischung an Informationsvermittlung demonstrierte allen ganz klar, dass bereits jede einzelne Person viele Emissionen vermeiden und reduzieren kann. Kleine alltägliche Dinge können in Summe Großes bewirken.

Eine der größten globalen Herausforderungen für die nächsten Jahrzehnte auf dem Gebiet des Umweltschutzes ist zweifellos die Reduktion des durch den Menschen verursachten Treibhauseffekts.

Für Geschäftsführer Bernhard Fischer ist es daher Prämisse, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Thema CO2-Einsparung mitzunehmen und zu verantwortungsvollem Handeln anzuleiten.

„Gemeinsam werden wir alles daran setzen, das Umweltbewusstsein unserer Mitmenschen in allen Lebensbereichen zu stärken, um die CO2-Emissionen so schnell wie möglich zu reduzieren“, betont Fischer.